Gemeinde Weihenzell

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eihenzell wurde als kirchliche Siedlung vom Ansbacher Gumbertus-Kloster zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert gegründet. Mit einem Wirtschaftshof diente sie vor allem der Versorgung des Klosters mit Fischen. Die Krypta, das wohl älteste Gebäude der Gemeinde, ist als Überrest einer romanischen Kapelle oder Kirche noch erhalten. Die erste bekannte urkundliche Erwähnung Weihenzells stammt vom 29. März 1299.
Die Pfarrkirche St. Jakob, mit ihrem aus dem 14./15. Jahrhundert stammenden Turm, steht in einem ehemaligen Wehrfriedhof. Wegen Baufälligkeit wurde die alte Jakobskirche 1712/13 jedoch abgebrochen und in den folgenden Jahrzehnten unter dem Ansbacher Hofbaudirektorium von Gabriel Gabrieli um- und neu gebaut. In den letzten Jahren wurde die St.-Jakobs-Kirche als eine Station auf dem mittelfränkischen Jakobsweg zwischen Nürnberg und Rothenburg o.d. Tauber überregional bekannt.

wappen ortsmitte weihenzellAm Ende des 17. Jahrhunderts entdeckte man eine heilkräftige Quelle, die schnell großen Zulauf fand. Im Jahr 1680 erließ Markgraf Johann Friedrich deshalb eine Brunnenordnung und Besucherreglementierung, doch die Anziehungskraft der Quelle ließ bald nach. Im Zuge der Gebietsreform in den 70er Jahren schlossen sich die Gemeinden Forst, Grüb, Haasgang, Wernsbach und Weihenzell zur heutigen Gemeinde Weihenzell zusammen.

Weihenzell mit knapp 3000 Einwohnern ist besonders bei jungen Familien als  Wohnstandort beliebt. Gerne wird das Angebot mit Zuschüssen für Tagesmütter, der Kindergarten Dorfstrolche mit Kinderkrippengruppen und einem vielfältigen Angebot für die Vorschulkinder, wie z.B. Lernwerkstatt und Englisch und einer hervorragend ausgestatteten Volksschule mit einer intensiven Mittags- und Nachmittagsbetreuung  angenommen. Die weiterführenden Schulen in Ansbach sind auf kurzem Weg zu erreichen.

Gute Einkaufsmöglichkeiten für die Grundversorgung, ein beheiztes Freibad, hervorragenden Sportstätten und ein umfangreiches sportliches, gesellschaftliches und kulturelles Angebot der Vereine steigern das Empfinden als Wohlfühlgemeinde. Ein gut erschlossenes und markiertes Rad- und Wanderwegenetz mit ländlicher Gastronomie bietet in einer intakten, abwechslungsreichen Landschaft eine familienfreundliche Freizeitgestaltung.

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